Freitag, 5. Juni 2009

Fünf Mülltonnen-Punkte

Wenn es mit dem Studium nicht klappt und ich nicht genug Geld zusammen bekomme, um mir meinen Piratenkutter zu kaufen, werde ich Hostel-Testerin.
London war großartig. Naja. Fast. Ich weiß jetzt wie sich Leute mit einem Ekzem fühlen müssen. NICE!!!
Wir hatten ein Zimmer für vier Leute. Kein zwölfer Gang-Bang-Room. Dennoch war einfach Jemand über. Aber so was von. Aaaaaaaaaaaaaaah.

Das Hostel an sich war wirklich grandios grottig. Rommelig. Acht qm Zimmerchen, drei Klappstühlchen, eine tickende Uhr und ein Nachttischchen. Zwei Hochbetten. Bei einer minimalen Bewegung machte es monströse Geräusche. Das konnte man also nur im Suff ertragen. Das Fenster ging nur einen Itz auf...wir wären fast erstickt. Haben uns dann ein Messer "besorgt" und die Schrauben unauffällig entfernt. Wunderbarst - frische Luft und man konnte ausm Fenster rauchen. (Vorher unmöglich, wegen Feuermelder)

Die Dusch- und Toiletteneinheiten waren so klein, das man fast nur in der Dusche stehen konnte, ohne sich zu bücken. Das Wasser war qualitativ hochwertig - wenn man 80 Prozent Chlorgehalt als Qualität sehen kann. Ich bin in der Zeit auch zum Stehpinkler geworden. Denn ich fand es gruselig, dass eine Klobrille lächeln kann und man das durch die Haare sehen konnte. *Pfui*

Ich muss zugeben, einen Pluspunkt hatte unser Hostel - ES WAR EIN PUB. Einfach die Treppe runter und *bäääm* stand man an der Theke. Die Gegend war auch relativ gut - London Bridge. Sehr zentral und man war mit der Tube wirklich überall sehr schnell. Ach ja, die Tube. Jana hat ihren Meister gemacht im Tubefahren und wissen wie man wo hinkommt auch wenn einzelne Linien gesperrt sind ^^.

Das Wetter war toll - heiß und strahlender Sonnenschein. NICE! *Worterklärung folgt später*
Natürlich haben wir die komplette Sightseeing-Tour gemacht. Und shoppen. Camden Market hat mir besonders gut gefallen. Hab mich ja ein wenig verliebt.

Die anderen Leute haben wir fast nie angetroffen. Selbst die nicht, die bei uns mit im Hostel waren. (Wir hatten zwei Hostel, jeweils 500m voneinander entfernt)
Nahrung war relativ simple: für die einen gab es permanent Chips, für die anderen türkisches Mc Donald oder andere Magenverkrümmer. Wobei wir schon abends irgendwo schick essen waren. Am ersten Abend waren wir im Friday´s. Sehr lecker. Jana und ich haben uns in den Cocktail verliebt. Dave´s habe ich auch ausgetrunken. Susanna voll - Party toll.

Jeden Tag wurde es eine größere Herausforderung, das Monster zu ertragen. Sie steigerte sich und das ohne Potenzial. Wusste gar nicht, dass es sowas gibt. Beherrschung ist nicht gerade mein Freund. Aber selbst wenn man was negative sagte, hat sie es nicht verstanden. Das langweilte mich dann auch irgendwann. Ich schaltete auf "IGNORE" und "lächeln und winken". SAVE!

Einen Abend verbrachten wir in SOHO, aber fanden das dann nicht so amüsant. Naja, unser Hostel war ja ein Pub uns somit war die abendliche Gestaltung oft klar. Und wir hatten nebenan einen indischen Kiosk. Ich verwette meinen Arsch, das der Besitzer in Dave verliebt war. Wir waren ja täglich dort: ein Liter Vodka E drei Pfund. BILLIG! Englisches Bier 0,5 derselbe Preis, ein Liter Beck hingegen gab es für zwei Pfund. Muss ich das verstehen????

Naja, egal. Saßen dann abends vorm Hintereingang und tranken und amüsierten uns über die teilweise kotzenden Engländer.

Man könnte noch unendlich viel schreiben. Wir haben soviel erlebt. WIR DREI hatten auch Spass...Teil zwei folgt bald. Vielleicht ist ja aufgefallen, dass ich die Woche nicht anwesend war. Übelsten Husten, Kotzen, Fieber. Scheißige Klimaanlage.


Here goes the mail off

Hier geht die Post ab.

Bis später!

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