Dienstag, 14. September 2010

Drain Me

Es gibt Menschen, die lieben Rinderfilet. Es ist zart, schmackhaft und sieht einfach schön aus. Natürlich ist es teuer und man bekommt es nicht überall, aber trotzdem ist es eine Gaumenfreude. Dann gibt es Menschen, die lieben Schnitzel. Man kann es schnell zubereiten, es ist überall erhältlich und mit vielen anderen Lebensmitteln kombinierbar. Ein weiterer Pluspunkt ist der günstige Preis. Was bewegt aber einen Menschen dazu, der immer nur Rinderfilet gegessen hat, plötzlich auf Schnitzel umzusteigen? Wenn man doch das Geld für unendlich viele Filets hat?! Frei nach dem Motto: öfter mal was Neues? Also probiert man nun ein solides Schnitzel. Es schmeckt. Vieles ist besser als mit dem Filet, auch wenn es nicht so zart und wohlgeformt ist. Trotzdem hat man Freude. Es harmoniert. Soße verschönert das Schnitzel. Denn das was zählt findet man unter der Panade.....oder etwa doch nicht? Vielleicht lieber wieder das Filet??

Im Zweifelsfall nimmt man dann doch das "leidenschaftliche Gulasch" *danke, für diese grandiose Metapher* ;-)

Ja, also es ist wirklich nicht einfach. Dämliche Metaphern, wirre Gedanken, melancholische Musik und dann noch Regen. Da vergeht einem ALLES. Hormongeschwängert, von der Musik beeinflusst und tierisch unausgeschlafen. Kein Wunder das man abstruse Dinge schreibt. Ich sollte einfach mal versuchen vernünftig zu schlafen. Vielleicht geht es mir dann schon besser.

Heute im Angebot: Sentenced - rauf und runter, die komplette Dröhnung. Gestern Anathema, heute Sentenced, morgen dann wieder My Dying Bride....bin dann mal wieder weg, um die Anatomie der Melancholie zu ergründen.

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