Mittwoch, 9. März 2011

Reflection

Ich wollte wirklich schreiben. Mein Gehirn ist aber ein Arschloch. Meine Finger auch, die tippen, aber irgendwie kommt nur römpelpömpelblablabla dabei raus. Das nervt.
Ich nerve. Und zwar gehe ich mir selber so derbst auf den Piss, dass ich mir wünsche, ich könnte meine Haut abstreifen und einfach alles Schlechte rausschälen. Alles Böse wohnt schließlich im Innersten und in den Trieben. Gepaart mit Wunschvorstellungen, unbehandelten Psychosen und der fetten Phobie vor psychischer Nähe. Der Tartaros scheint dagegen ein himmlischer Ort zu sein.
Heimlich plane ich meinen großen Vergeltungsschlag - schlafe aber mittendrin ein und habe es danach auch schon wieder vergessen.
Fiese, kleine Keimlinge. Unbemerkt streuen sie tartaröse Informationen, verankern sich und wuchern schlagartig. Selbst wenn ich mir sofort einen Rasenmäher umschnallen würde, könnte ich diese Giftfotzen nicht eindämmen. Sie schleimen und spucken alles voll. Infiziert. Infiziert bis auf die Knochen. Es krabbelt ins Mark. Es windet sich Richtung Hirn. Perfekt. Infiltration. Ich zucke kurz zusammen. Und die Metamorphose ist beendet. Was bleibt? Unendlicher Schwachfug, inflationärer Gebrauch von sinnentleerten Wortembryonen.
Eine Abtreibung, bitte. Ja, zum Mitnehmen und selbstmachen.

Danke.

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