Dienstag, 16. Oktober 2012

The Gathering Of The Clouds

Wilde Fratzen tanzen im Kopf. Gellendes Gelächter. Pure Niedertracht züngelt den Verstand. Der Wahnsinn wird greifbar und speit dir jegliche Scheußlichkeiten entgegen. Wurmstichiges Gewebe rinnt von deinem Gesicht und verschmilzt mit der Sinnlosigkeit dieser Zeit. Entledige dich deiner Haut, um von der Vergänglichkeit zu kosten.Verschwinde im Nichts und lass´ die Fratzen erstarren. Betäubende Stille hüllt deinen Verstand. Entschlafe dem Wahnsinn - gebettet in der Ewigkeit.





Mittwoch, 10. Oktober 2012

Of Stars And Smoke

Jetzt eine schöne Borderline. Er wischt sich durch sein Gesicht. Die Haare wild und ungepflegt. Er greift nach  den Utensilien und zerkleinert das kalte Metall der Rasierklingen. Seine Beine hippeln vor lauter Vorfreude. Die Augen sind starr auf das Häufchen voller Schmerz gerichtet. Er leckt sich über die spröden Lippen, während er die erste Line in vollkommener Perfektion vor sich zieht, konzentriert und gierig, Zentimeter für Zentimeter. Er schließt die Augen, setzt sein Röhrchen an und der süße Schmerz bahnt sich den Weg durch seine Nase. Die wildesten Vorstellungen und Gefühle wirbeln durch ihn hindurch, sein Herz pumpt unkoordiniert, er schmeckt das erste Blut. Die lang ersehnte Zufriedenheit breitet sich endlich aus, als er die letzte Line durch das Röhrchen jagt. Er lehnt sich zurück, das rote Glück sammelt sich an seiner Oberlippe.
Die Zeit hat keine Bedeutung mehr, die pure Euphorie tanzt durch seinen Körper, er lächelt.


Samstag, 6. Oktober 2012

Lips Of Ashes

“Ja, ich weiß, woher ich stamme: Ungesättigt gleich der Flamme glühe und verzehr´ ich mich. Licht wird alles, was ich fasse, Kohle, alles, was ich lasse - Flamme bin ich sicherlich.”

 Friedrich Wilhelm Nietzsche

Donnerstag, 26. Juli 2012

My Funeral Dreams

Diese gottverdammten Wände. Sie strahlen so weiß und rein, doch wollen sie zerstören. Sie sitzt in der Mitte des Raumes. Ihre Arme fest um ihre Beine geschlungen, die sie an ihren Rumpf presst. Sie blickt starr in die Ecke. Kein Licht dringt hinein. Das einzige Fenster wurde mit einigen Brettern verschlossen. Keine Lufthauch füllt den Raum. Der Schweiß perlt von ihrer Stirn und sammelt sich in den Augenbrauen. Der salzige Geschmack brennt auf ihren Lippen. Sie friert. Ihr blick wandert über die Wand. Kommen sie wieder ein Stück näher? Sie zuckt zusammen. Tiefes Dröhnen und Knacken zieht durch den Raum. Sie hält sich die Ohren zu und vergräbt ihr Gesicht zwischen den Knien. Einige Kerzen stehen neben ihr, der Wachs hat sich bereits auf dem Boden verteilt. Das Licht flackert, kalt und trostlos. Sie beißt sich auf die Lippen und kneift die Augen zusammen. In Gedanken ist sie an einem besseren Ort, voller Licht und Wärme. Der frische Wind spielt mit ihrem Haar und kitzelt ihre Haut. Sie lächelt. Diese gottverdammten Wände. Sie sind blutrot und verdorben, sie wollen zerstören. Sie sitzt in der Mitte des Raumes. Ihre Arme fest um ihre Beine geschlungen. Sie blickt starr in die Ecke. Sie Spürt die Enge - kein Entkommen. Die Wände sind vielleicht noch zwei Armlängen entfernt. Sie blicken auf sie herab und umhüllen sie mit grollenden Geräuschen. Mit jedem Flackern des Kerzenlichtes, verkürzt sich ihre Lebenszeit. Das Wachs bahnt sich seinen Weg über die kalten Fliesen, bis es erstarrt. Die Luft ist schwül und drückend, aber sie friert. Gänsehaut. Zittern. In Gedanken ist sie an einem besseren Ort, voller Leben und Geborgenheit. Die Sonne brennt voller Liebe und Gelassenheit. Sie lächelt. Diese gottverdammten Wände. Sie sind blau und kalt, sie wollen zerstören. Sie sitzt in der Ecke des Raumes und kauert sich gegen die eiskalte Wand. Wie kleine Nadelstiche bohrt sich die Kälte in ihre Haut und lässt sie erstarren. Die Wände sind zum Greifen nah. Die nächste Kerze ist erloschen. In Gedanken ist sie an einem besseren Ort. Sie lächelt. Diese gottverdammten Wände. Sie wollen zerstören. Kein Licht. Sie lächelt. Die letzte Kerze ist erloschen. In Gedanken ist sie an einem besseren Ort.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Closer

Als sie den Raum betritt, liegt er bereits nackt und wehrlos auf dem Bett. Die Augen verbunden. Die Arme fixiert. Sein Brustkorb hebt sich langsam auf und nieder. Sie spürt seine Anspannung. Die Luft ist warm und es riecht nach Haut. Der Raum wirkt hell und freundlich. Ihre Schuhe klackern bei jedem Schritt. Bedächtig nähert sie sich dem Bett. Er hält seinen Atem an. Sie kann seinen Herzschlag hören. Dumpf und schwer. Hat er Angst? Er ballt seine Hände zu einer Faust und drückt sich in die Matratze. Seine Zunge fährt über seine trockenen Lippen. Ihre blicke wandern langsam über seinen Körper. Eine leichte Gänsehaut bahnt sich ihren Weg über diese wunderschöne Hülle. Sie versucht seinen Geruch aufzunehmen und inhaliert die Luft ganz nah vor seinem Gesicht. Er spürt ihre Nähe und sein Herz schlägt nun unüberhörbar. Dudumm. Seine Brust hebt sich empor. Dudumm. Seine harten Nippel strecken sich ihr einladend entgegen. Wärme überkommt sie. Es war ungefähr vor zwei Wochen, als er im Internet nach einem Abenteuer suchte. Es sollte aber ein Abenteuer der etwas anderen Art werden. Schon lange sehnte er sich nach einer Frau. Eine Frau, die ihm das gab, was er schon lange verloren glaubte. Er wollte leben und jede Pore, jede einzelne verdammte Zelle in seinem Körper wieder spüren. Sein Herz wurde ihm raus gerissen. Und er verlernte das Lieben. Er konnte es einfach nicht mehr.

Der Schmerz saß zu tief, wo einst sein Herz war, wölbte sich nun eine tiefe Schwärze empor. Und es verschlang alles. Nie gesättigt und immer diese tiefe Leere. Ja, er war ein sehr trauriger Mann. Seine schöne Hülle konnte ihm zwar jede Frau im Bett bescheren, doch trotzdem blieb dieses schwarze Loch. Immer hungrig. Immer traurig. Sein Gesicht wirkt fahl und blass. Seine vollen Haaren standen wirr vom Kopf ab. Er zog an seiner Zigarette und klickte sich durch das Internet. In seinen Augen spiegelte sich die Welt - die andere Welt. Ein kurzes Funkeln blitzte in seinem Blick. Ist sie es? Die Anzeige war kurz und aussagekräftig. Kein Bild. Nur eine Beschreibung. Doch ihre Worte drangen tief in sein Innerstes - umspielten seine Leere und zündeten ein kurzes Synapsengewitter. Er ließ den Rauch seiner Zigarette langsam aus seinem Mund gleiten, bis er verschwand. Seine Hand zitterte und er fühlte nach langer Zeit wieder was. Doch was fühlte er da? Was war es? Er verschwand keinen weiteren Gedanken und schickte seine Nachricht ab und drückte seine Zigarette aus. Wärme überkam ihn. Sie steht nun direkt vor dem Bett und beobachtet ihn. Er spürt jeden einzelnen Blick und sein Schwanz fängt an zu pochen. Ihr langer Mantel versteckt ihre Reize und doch konnte ein Sehender erahnen, welche Pracht sich dahinter befindet. Langsam ließ sie ihn zu Boden gleiten. Er lauschte. Was tut sie? Ihre pralle Oberweite wurde noch durch eine sehr eng geschnürte Corsage betont. Mattschwarz. Elegant. Weiblich. Ihr Lippen näheren sich seinem Ohr, sein Körper beginnt zu beben. Ihre Atmung ist langsam, aber heiß. Er spürt ihren Mund an seinem Ohr. Ein kurzes Seufzen entflieht seinen Lippen. Sie atmet lasziv. Ihre Zunge berührt vorsichtig sein Ohrläppchen. Seine Faust ballt sich noch fester zusammen. Seine Haut ist fast weiß. Ihre Blicke wandern zu seinen Lenden. Der Schwanz reckt sich stolz empor. Prall und wunderschön. Ihre Lippen wandern an seiner Wange entlang. Zart. Fast unsichtbar. Sie spürt seine heiße Haut und seine Lust. Sie haucht ihm einen Kuss entgegen.

 Bewegungslos und abwartend hält er den Mund leicht geöffnet. Sein Herz pumpt. Sein Herz schlägt. Sein Schwanz steht. Ihre Hand fährt ihm durch sein Haar und greift fest in die volle Pracht. Schmerz ergreift sein Gesicht. Schöner Schmerz. Tief und fast endlos dringt ihre Zunge in seinen Mund ein. Umspielt seine Zunge herausfordernd. Er gibt sich hin und erwidert zaghaft das Zungenspiel. Wärme überkommt sie. Seine Nacht war schlaflos. Er malte sich bereits sein Abenteuer aus. Sein Schwanz zuckte und eine heiße Lustwelle überkam ihn. Gefühlsexplosionen. Sein Atem wurde schneller. Hand und Schwanz wurden Eins. Erster Saft lief ihm über seine Finger. Doch er musste inne halten. Sie wollte alles von ihm. Alles. Bis auf den letzten Tropfen. Er stoppte, hielt seinen Schwanz fest umschlossen und starrte an die Decke. Er war hungrig. Diese Leere wurde immer unerträglicher. Seine Lust erlischte. Er legte seine Hand auf die Brust. Dudumm. Sie hebte sich empor. Dudumm. Leere. Hunger. Es wurde schwarz. Ihre Hand fährt über seinen angespannten Körper. Er zuckt, bebt, atmet. Warme, weiche Haut. Seine Lust fließt durch ihre Finger, direkt in ihre Pussy. Ihr Atem wird schwer. Sie will seinen Schwanz. Sie will ihn ganz. Er beißt sich auf die Lippen und stößt ein tiefes Stöhnen heraus. Sie beobachtet ihn. Ihre Zunge fährt über seinen Körper. Sie kennt den Weg, dass weiß er. Sein Schwanz ist prall und seine Eichel glänzt vor Lust. Er spürt ihre warme Haut. Weich. Weiblich und voller Wolllust. Diese Schwingungen treiben ihn in den Wahnsinn. Es wird schwarz. Die Tage verstrichen und er konnte kaum einen klaren Gedanken fassen. Seine Arbeit konnte er mit Mühe bewältigen. In seinem Kopf hatte er immer nur diese eine Vorstellung. Diese eine Frau. Der Hunger machte ihn wahnsinnig. Sein Blick war irre, seine Bewegungen fahrig. Gesteuert durch die Leere. Suchend. Traurig. Weißt ging er mit gesenktem Kopf durch die Menschenmassen. Würdigte sie keines Blickes. Selbst die Sonne bereitete ihm keine Freude. Der Wind wehte ihm durchs Haar. Doch er spürte Nichts. Leere. Es fühlt sich an, als wäre sie überall. Überall auf seinem Körper. Und in ihm. In seinem Körper. Ihre Zunge züngelte sich an seinem Bauchnabel hinunter. Immer tiefer. Immer irrer. Sein Körper schlägt Wellen unter ihr. Ihm wird heiß - er brennt. Ihre Zunge gleitet an seinem Oberschenkel entlang, über seine Eier und hoch bis zu seinem Schwanz. Er zittert, sein Schwanz fast taub vor Lust. Sie leckt und beginnt dann seine Eichel zu bearbeiten. Er kann nicht mehr. Diese Lust. Sie macht ihren Mund eng und klein, spitzt die Lippen und lässt ihn langsam aber gezielt in ihren Mund gleiten. Stück für Stück, immer tiefer. Es zerreßt ihn. Innerlich. Äußerlich. Der Wahnsinn prescht wie ein Inferno durch jede Zelle, durch jede Pore. Er fühlt. Sie schmeckt seine Lust und saugt fest und beharrlich. Ihre Hände kratzen über seinen Oberkörper. Ihre Fingernägel werden Eins mit seiner Haut. Schmerz. Er will aufschreien. Beißt sich auf die Lippen. Leere Der Tag ist gekommen. Heute. Sein Abenteuer. Ob sein Hunger gestillt wird? Wird die Leere verschwinden?

Alle Vorkehrungen wurden getroffen. Nun liegt er hier im Hotelzimmer. Nackt und wehrlos. Die Augen verbunden. Die Hände fixiert. So wie sie es wollte. Er darf kein Wort sagen. Sie wird schweigen. Nie wird er sie zu Gesicht bekommen. Die Stunden verstrichen. Zeit hat keine Bedeutung. Er hört Schritte. Sein Atem stockt. Jetzt ist es so weit. Sein Herz schlägt nun unüberhörbar. Dudumm. Seine Brust hebt sich empor. Dudumm. Er will erlöst werden. Endlich satt und vollkommen. Sie spürt seine Gedanken, seine Gefühle. Sie hockt sich über seinen Schwanz. Er spürt ihre Hitze. Langsam senkt sie ihr Becken, bis die Eichel ihre feuchte Pussy berührt. Er hält den Atem an - sein Hunger wird nun bald gestillt sein. Sie wird die Leere mit hinfort nehmen. Er liegt unter ihr und sie lässt seinen Schwanz hineingleiten. Diese Hitze überwältigt ihn. So etwas hat er noch nie zuvor empfunden. Er hebt sein Becken an und erstarrt fast. Sie sind Eins. Sein Herz schlägt nun unüberhörbar. Dudumm. Seine Brust hebt sich empor. Dudumm. Sie bewegt sich nicht. Kein Gefühl für Zeit. Er ist bereit. Ihre Hände gleiten an ihrem Körper entlang, unter die Corsage. Als ihre Hände wieder auftauchen, hält sie einen langen, glänzenden Dolch fest in ihrem Griff. Er will erlöst werden. Endlich satt und vollkommen. Sie spürt seine Gedanken, seine Gefühle. Sie holt aus. Heute. Sein Abenteuer. Der Dolch dringt in seine Brust. Zeit hat keine Bedeutung mehr. Er fühlt. Er ist satt. Die Leere fließt aus ihm heraus. Er spürte jede Pore, jede einzelne verdammte Zelle in seinem Körper. Dudumm. Seine Brust hebt sich ein letztes Mal empor. Dudumm. Schwarz.

Dienstag, 15. Mai 2012

The Sinner And The Sadness

Kennst du die Antworten auf meine Fragen? Siehst du das was ich sehe? Spürst du meinen Schmerz? Betäubende Agonie. Verschwommene Sicht. Die Lüge in mir. Genährt mit schlechtem Blut. Atemlos. Herzlos. Verdorben und verstoßen. Doch noch zuckt das Leben in mir. Die Synapsen flackern. Wunden heilen. Narben zeigen dir den Weg. Kennst du die Antwort? Lüge. Geschrieben mit dem eigenen Blut. Schwer und zäh fließt es durch mich hindurch. Die Lethargie treibt mich an. Und doch brenne ich innerlich. Alles was bleibt ist die kalte Asche. Siehst du es? Das Feuer glüht in meinen Augen und doch beherrscht die Katatonie das Fleisch. Verdorben und vernarbt. Herzlos. Spürst du es? Agonie. Die kalte Asche nimmt mir die Sicht. Das Blut schmeckt ranzig und leblos. Doch der Kreislauf geht weiter. Kein Stillstand. Kein Tod. Der Weg gepflastert mit Narben. Mein Herz pumpt die zähe Masse in jede Zelle. Atemlos. Kennst du die Antworten?

Donnerstag, 5. April 2012

User Friendly

Ist Liebe eine Art Vorurteil? Auf der Suche nach dem Richtigen, hat man viel Spass mit dem Falschen und hofft, dass das Ganze nicht wieder in einem Albtraum endet. Ist man denn bewusst auf der Suche, oder treibt einen die innere Unvollständigkeit? Komplettiert und das auf Teufel komm raus. Logisch, dass man oft in die Scheiße greift. Schlechte Erfahrungen formen zwar den Charakter, aber irgendwann reicht es dann auch. Man stumpft mit der Zeit ab, wird sehr wählerisch und endet als Katzenfrau.
Alkohol, libidiöses Verlangen und die Sehnsucht nach Nähe, treiben dich in die falschen Betten. Und mit jedem Schwanz, der sich in deine Feuchte stürzt, wird dir etwas genommen - für immer. Du verlierst dich. Du wirst unsichtbar. Du gibst dich einer Idee, einer Vorstellung hin. In diesem Moment vereint. Doch was ist danach?
Diese tiefe Sehnsucht. Ein Teil fehlt. Dieses Gefühl treibt dich in den Wahnsinn.

Manchmal reitest du ganz oben auf der Welle und im nächsten Moment begräbt dich die nasse Gewalt im tiefsten Schwarz. Du verlierst die Orientierung und ertrinkst. Ein weiteres Mal. Irgendwann spült dich das Meer wieder zurück an den Strand. Spuckt dich aus, erschöpft und frierend rettest du dich. Kraftlos windest du dich im Sand und würgst die letzten salzigen Reste aus dir raus. Du hast überlebt. Ein weiteres Mal. Doch das Gefühl, was du oben auf der Welle spürst, ist einfach unbeschreiblich. Adrenalin prescht durch deinen Körper - du brauchst es, immer und immer wieder. Ja, du bist süchtig danach. Nach dem Adrenalin? Oder liebst du das Gefühl, dass du dich immer nur am Abgrund bewegst, ein falscher Schritt und du stürzt in den Tod.
Selbst wenn du glücklich bist, bist du unglücklich. Doch was ist Glück?

Diese Leere in dir kann kein Schwanz dieser Welt füllen. Nein. Die Leere bleibt. Dein bester Freund. Ein schwarzer Fleck, der sich in dir ausbreitet. Verwurzelt. Ein Teil von dir wird. Die dünnen Fasern dringen immer tiefer in dein Fleisch, bis zu den Knochen. Du spürst keinen Schmerz. An dieser Stelle ist ein schwarzes Nichts.
Du lächelst.

Samstag, 31. März 2012

Pit Of Zombies

...doch was bleibt? Was??
Das rohe Fleisch hängt an ihrem Leib. Fäulnis.
Sie reißt an einem großen Stück. Freiheit.
Mit glänzender Blöße steht sie dort. Fremd.
Sie streicht über das pulsierende Gewebe. Furchtlos.
Das frische Blut rinnt an ihr herab - doch was bleibt? Was??
Nur die Fäulnis. Das kranke Fleisch. Keine Freiheit. Sie bleibt die Fremde. Furchtlos reißt sie an ihrem Kostüm. Große Stücke voll glänzender Freiheit. Doch was bleibt? Was??

I Don´t Wanna Be Me

"Wovor hast du Angst?"
Ihr Blick ist leer und ziellos.
"Wovor hast du Angst?"
Sie zuckt mit den Schultern.
"Komm mit mir mit. Hier brauchst du keine Angst mehr zu haben."
Der Pinguin neigt den Kopf und sucht ihren Blick.
"Komm mit mir mit. Du brauchst nie wieder Angst haben."
Der Pinguin kommt näher. Kälte durchdringt ihren Körper. Sie atmet schwer. Gibt sich der betäubenden Kühle hin.

Die Leere schwächt ihre Seele. Die Leere schwärzt ihr Herz. Vermag die Kälte sie zu retten?
Taubheit. Die Kälte nimmt die letzten Gefühle. Geborgenheit.
Wartend blickt er sie an. Hoffnungsvoll. Wissend, dass er ihre Angst nehmen kann.
Ihr Blick ist leer und ziellos.
Ihre blass-blauen Lippen wirken versiegelt. Wie eine Statue steht sie vor ihm. Erste Risse bahnen sich ihren Weg durch das gefrorene Fleisch.
Es ist zu spät.

Der Pinguin senkt den Kopf.
"Jetzt musst du keine Angst mehr haben."