Mittwoch, 16. Mai 2012

Closer

Als sie den Raum betritt, liegt er bereits nackt und wehrlos auf dem Bett. Die Augen verbunden. Die Arme fixiert. Sein Brustkorb hebt sich langsam auf und nieder. Sie spürt seine Anspannung. Die Luft ist warm und es riecht nach Haut. Der Raum wirkt hell und freundlich. Ihre Schuhe klackern bei jedem Schritt. Bedächtig nähert sie sich dem Bett. Er hält seinen Atem an. Sie kann seinen Herzschlag hören. Dumpf und schwer. Hat er Angst? Er ballt seine Hände zu einer Faust und drückt sich in die Matratze. Seine Zunge fährt über seine trockenen Lippen. Ihre blicke wandern langsam über seinen Körper. Eine leichte Gänsehaut bahnt sich ihren Weg über diese wunderschöne Hülle. Sie versucht seinen Geruch aufzunehmen und inhaliert die Luft ganz nah vor seinem Gesicht. Er spürt ihre Nähe und sein Herz schlägt nun unüberhörbar. Dudumm. Seine Brust hebt sich empor. Dudumm. Seine harten Nippel strecken sich ihr einladend entgegen. Wärme überkommt sie. Es war ungefähr vor zwei Wochen, als er im Internet nach einem Abenteuer suchte. Es sollte aber ein Abenteuer der etwas anderen Art werden. Schon lange sehnte er sich nach einer Frau. Eine Frau, die ihm das gab, was er schon lange verloren glaubte. Er wollte leben und jede Pore, jede einzelne verdammte Zelle in seinem Körper wieder spüren. Sein Herz wurde ihm raus gerissen. Und er verlernte das Lieben. Er konnte es einfach nicht mehr.

Der Schmerz saß zu tief, wo einst sein Herz war, wölbte sich nun eine tiefe Schwärze empor. Und es verschlang alles. Nie gesättigt und immer diese tiefe Leere. Ja, er war ein sehr trauriger Mann. Seine schöne Hülle konnte ihm zwar jede Frau im Bett bescheren, doch trotzdem blieb dieses schwarze Loch. Immer hungrig. Immer traurig. Sein Gesicht wirkt fahl und blass. Seine vollen Haaren standen wirr vom Kopf ab. Er zog an seiner Zigarette und klickte sich durch das Internet. In seinen Augen spiegelte sich die Welt - die andere Welt. Ein kurzes Funkeln blitzte in seinem Blick. Ist sie es? Die Anzeige war kurz und aussagekräftig. Kein Bild. Nur eine Beschreibung. Doch ihre Worte drangen tief in sein Innerstes - umspielten seine Leere und zündeten ein kurzes Synapsengewitter. Er ließ den Rauch seiner Zigarette langsam aus seinem Mund gleiten, bis er verschwand. Seine Hand zitterte und er fühlte nach langer Zeit wieder was. Doch was fühlte er da? Was war es? Er verschwand keinen weiteren Gedanken und schickte seine Nachricht ab und drückte seine Zigarette aus. Wärme überkam ihn. Sie steht nun direkt vor dem Bett und beobachtet ihn. Er spürt jeden einzelnen Blick und sein Schwanz fängt an zu pochen. Ihr langer Mantel versteckt ihre Reize und doch konnte ein Sehender erahnen, welche Pracht sich dahinter befindet. Langsam ließ sie ihn zu Boden gleiten. Er lauschte. Was tut sie? Ihre pralle Oberweite wurde noch durch eine sehr eng geschnürte Corsage betont. Mattschwarz. Elegant. Weiblich. Ihr Lippen näheren sich seinem Ohr, sein Körper beginnt zu beben. Ihre Atmung ist langsam, aber heiß. Er spürt ihren Mund an seinem Ohr. Ein kurzes Seufzen entflieht seinen Lippen. Sie atmet lasziv. Ihre Zunge berührt vorsichtig sein Ohrläppchen. Seine Faust ballt sich noch fester zusammen. Seine Haut ist fast weiß. Ihre Blicke wandern zu seinen Lenden. Der Schwanz reckt sich stolz empor. Prall und wunderschön. Ihre Lippen wandern an seiner Wange entlang. Zart. Fast unsichtbar. Sie spürt seine heiße Haut und seine Lust. Sie haucht ihm einen Kuss entgegen.

 Bewegungslos und abwartend hält er den Mund leicht geöffnet. Sein Herz pumpt. Sein Herz schlägt. Sein Schwanz steht. Ihre Hand fährt ihm durch sein Haar und greift fest in die volle Pracht. Schmerz ergreift sein Gesicht. Schöner Schmerz. Tief und fast endlos dringt ihre Zunge in seinen Mund ein. Umspielt seine Zunge herausfordernd. Er gibt sich hin und erwidert zaghaft das Zungenspiel. Wärme überkommt sie. Seine Nacht war schlaflos. Er malte sich bereits sein Abenteuer aus. Sein Schwanz zuckte und eine heiße Lustwelle überkam ihn. Gefühlsexplosionen. Sein Atem wurde schneller. Hand und Schwanz wurden Eins. Erster Saft lief ihm über seine Finger. Doch er musste inne halten. Sie wollte alles von ihm. Alles. Bis auf den letzten Tropfen. Er stoppte, hielt seinen Schwanz fest umschlossen und starrte an die Decke. Er war hungrig. Diese Leere wurde immer unerträglicher. Seine Lust erlischte. Er legte seine Hand auf die Brust. Dudumm. Sie hebte sich empor. Dudumm. Leere. Hunger. Es wurde schwarz. Ihre Hand fährt über seinen angespannten Körper. Er zuckt, bebt, atmet. Warme, weiche Haut. Seine Lust fließt durch ihre Finger, direkt in ihre Pussy. Ihr Atem wird schwer. Sie will seinen Schwanz. Sie will ihn ganz. Er beißt sich auf die Lippen und stößt ein tiefes Stöhnen heraus. Sie beobachtet ihn. Ihre Zunge fährt über seinen Körper. Sie kennt den Weg, dass weiß er. Sein Schwanz ist prall und seine Eichel glänzt vor Lust. Er spürt ihre warme Haut. Weich. Weiblich und voller Wolllust. Diese Schwingungen treiben ihn in den Wahnsinn. Es wird schwarz. Die Tage verstrichen und er konnte kaum einen klaren Gedanken fassen. Seine Arbeit konnte er mit Mühe bewältigen. In seinem Kopf hatte er immer nur diese eine Vorstellung. Diese eine Frau. Der Hunger machte ihn wahnsinnig. Sein Blick war irre, seine Bewegungen fahrig. Gesteuert durch die Leere. Suchend. Traurig. Weißt ging er mit gesenktem Kopf durch die Menschenmassen. Würdigte sie keines Blickes. Selbst die Sonne bereitete ihm keine Freude. Der Wind wehte ihm durchs Haar. Doch er spürte Nichts. Leere. Es fühlt sich an, als wäre sie überall. Überall auf seinem Körper. Und in ihm. In seinem Körper. Ihre Zunge züngelte sich an seinem Bauchnabel hinunter. Immer tiefer. Immer irrer. Sein Körper schlägt Wellen unter ihr. Ihm wird heiß - er brennt. Ihre Zunge gleitet an seinem Oberschenkel entlang, über seine Eier und hoch bis zu seinem Schwanz. Er zittert, sein Schwanz fast taub vor Lust. Sie leckt und beginnt dann seine Eichel zu bearbeiten. Er kann nicht mehr. Diese Lust. Sie macht ihren Mund eng und klein, spitzt die Lippen und lässt ihn langsam aber gezielt in ihren Mund gleiten. Stück für Stück, immer tiefer. Es zerreßt ihn. Innerlich. Äußerlich. Der Wahnsinn prescht wie ein Inferno durch jede Zelle, durch jede Pore. Er fühlt. Sie schmeckt seine Lust und saugt fest und beharrlich. Ihre Hände kratzen über seinen Oberkörper. Ihre Fingernägel werden Eins mit seiner Haut. Schmerz. Er will aufschreien. Beißt sich auf die Lippen. Leere Der Tag ist gekommen. Heute. Sein Abenteuer. Ob sein Hunger gestillt wird? Wird die Leere verschwinden?

Alle Vorkehrungen wurden getroffen. Nun liegt er hier im Hotelzimmer. Nackt und wehrlos. Die Augen verbunden. Die Hände fixiert. So wie sie es wollte. Er darf kein Wort sagen. Sie wird schweigen. Nie wird er sie zu Gesicht bekommen. Die Stunden verstrichen. Zeit hat keine Bedeutung. Er hört Schritte. Sein Atem stockt. Jetzt ist es so weit. Sein Herz schlägt nun unüberhörbar. Dudumm. Seine Brust hebt sich empor. Dudumm. Er will erlöst werden. Endlich satt und vollkommen. Sie spürt seine Gedanken, seine Gefühle. Sie hockt sich über seinen Schwanz. Er spürt ihre Hitze. Langsam senkt sie ihr Becken, bis die Eichel ihre feuchte Pussy berührt. Er hält den Atem an - sein Hunger wird nun bald gestillt sein. Sie wird die Leere mit hinfort nehmen. Er liegt unter ihr und sie lässt seinen Schwanz hineingleiten. Diese Hitze überwältigt ihn. So etwas hat er noch nie zuvor empfunden. Er hebt sein Becken an und erstarrt fast. Sie sind Eins. Sein Herz schlägt nun unüberhörbar. Dudumm. Seine Brust hebt sich empor. Dudumm. Sie bewegt sich nicht. Kein Gefühl für Zeit. Er ist bereit. Ihre Hände gleiten an ihrem Körper entlang, unter die Corsage. Als ihre Hände wieder auftauchen, hält sie einen langen, glänzenden Dolch fest in ihrem Griff. Er will erlöst werden. Endlich satt und vollkommen. Sie spürt seine Gedanken, seine Gefühle. Sie holt aus. Heute. Sein Abenteuer. Der Dolch dringt in seine Brust. Zeit hat keine Bedeutung mehr. Er fühlt. Er ist satt. Die Leere fließt aus ihm heraus. Er spürte jede Pore, jede einzelne verdammte Zelle in seinem Körper. Dudumm. Seine Brust hebt sich ein letztes Mal empor. Dudumm. Schwarz.

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